Video von Drewermanns Vortrag am 12. Feb. 2024 in St. Gallen, Schweiz, Evangelisch-reformiertes Forum, zum Thema „Krieg und Frieden“. YouTube Link: https://youtu.be/WPRHt_nP-rA
Video von Drewermanns Vortrag am 12. Feb. 2024 in St. Gallen, Schweiz, Evangelisch-reformiertes Forum, zum Thema „Krieg und Frieden“. YouTube Link: https://youtu.be/WPRHt_nP-rA
2 Kommentare zu „Video von Drewermanns Vortrag am 12. Feb. 2024 in St. Gallen, Schweiz, Evangelisch-reformiertes Forum, zum Thema „Krieg und Frieden“. YouTube Link: https://youtu.be/WPRHt_nP-rA“
Lieber Eugen Drewermann
ich wende mich auf diesem Weg mit einer Frage an Sie, weil ich keine persönliche E-Mail-Adresse gefunden habe.
Ihre Schriften begleiten mich immer wieder über die letzten Jahrzehnte und ich bin glücklich, ein Zeitzeuge von Ihrer weisen Person sein zu dürfen.
In Ihren Vorträgen springt mir die Wahrheit förmlich ins Gesicht und hinterlässt jedesmal Tränen gleichermaßen der Ohnmacht und des Trostes.
Ich kann Ihre Ausführungen zum Friedensprozeß aus theologischer und psychologischer Sicht sehr gut nachvollziehen.
Nur eine Frage läßt mich immer wieder ratlos zurück:
Was soll ich nun den Führern unserer Nationen, der Politik, empfehlen, wenn wir in der
Welt mit Terror und Angriffskiregen konfrontiert sind?
Wie soll sich die Politik auf das private Gewissen zurückziehen?
Ist die Selbstverteidigung und damit die Wehrhaftigkeit und Rüstung eines Landes vertretbar?
Ich würde zu gerne nächste Woche nach München kommen, um Sie das zu fragen.
Aber wir haben 4 Kinder und sind in dieser Woche sehr eingespannt.
Für alle Gedankenanregungen, Auslegungen der Bibel und Predigten danke ich Ihnen von Herzen!
Bleiben Sie gesund
und Gottes Segen ruhe auf Ihrem Angesicht,
Ralf Nickel
Albrecht-Dürer-Str. 9
88213 Ravensburg
Danke für Ihre Frage. Das Problem ist, dass die westlichen Nationen zum Beispiel nicht einfach „mit Terror und Angriffskriegen konfrontiert sind“, sondern das sie diese mitgeschaffen haben. Man müsste von den Führern gerade der westlichen Nationen also fordern, dass sie sich eingestehen, wie sie die Situation mitgeschaffen haben und dass Sie aufhören, dies weiterhin zu tun. Die westlichen Nationen haben eine Mitschuld z.B. an dem Ukraine Krieg, indem Sie Ukraine wie einen Bauern im Schach zur eigenen strategischen Machterweiterung benutzen. Das, müsste man unseren leitenden Politiker sagen, müssten sie endlich aufhören. Das ginge ganz sehr schnell, indem der Westen aufhören würde, eine innerlich zerstrittene Ukraine in die NATO zu zwingen und so zu tun, also ob es ja die „freie“ Entscheidung einer angeblich vereinten Ukraine wäre. Sie können mehr dazu in Drewermanns Buch „Nur durch Frieden bewahren wir uns selber: Die Bergpredigt als Zeitenwende“ finden. Viele Grüße, M. Beier, Admin
Lieber Eugen Drewermann
ich wende mich auf diesem Weg mit einer Frage an Sie, weil ich keine persönliche E-Mail-Adresse gefunden habe.
Ihre Schriften begleiten mich immer wieder über die letzten Jahrzehnte und ich bin glücklich, ein Zeitzeuge von Ihrer weisen Person sein zu dürfen.
In Ihren Vorträgen springt mir die Wahrheit förmlich ins Gesicht und hinterlässt jedesmal Tränen gleichermaßen der Ohnmacht und des Trostes.
Ich kann Ihre Ausführungen zum Friedensprozeß aus theologischer und psychologischer Sicht sehr gut nachvollziehen.
Nur eine Frage läßt mich immer wieder ratlos zurück:
Was soll ich nun den Führern unserer Nationen, der Politik, empfehlen, wenn wir in der
Welt mit Terror und Angriffskiregen konfrontiert sind?
Wie soll sich die Politik auf das private Gewissen zurückziehen?
Ist die Selbstverteidigung und damit die Wehrhaftigkeit und Rüstung eines Landes vertretbar?
Ich würde zu gerne nächste Woche nach München kommen, um Sie das zu fragen.
Aber wir haben 4 Kinder und sind in dieser Woche sehr eingespannt.
Für alle Gedankenanregungen, Auslegungen der Bibel und Predigten danke ich Ihnen von Herzen!
Bleiben Sie gesund
und Gottes Segen ruhe auf Ihrem Angesicht,
Ralf Nickel
Albrecht-Dürer-Str. 9
88213 Ravensburg
Danke für Ihre Frage. Das Problem ist, dass die westlichen Nationen zum Beispiel nicht einfach „mit Terror und Angriffskriegen konfrontiert sind“, sondern das sie diese mitgeschaffen haben. Man müsste von den Führern gerade der westlichen Nationen also fordern, dass sie sich eingestehen, wie sie die Situation mitgeschaffen haben und dass Sie aufhören, dies weiterhin zu tun. Die westlichen Nationen haben eine Mitschuld z.B. an dem Ukraine Krieg, indem Sie Ukraine wie einen Bauern im Schach zur eigenen strategischen Machterweiterung benutzen. Das, müsste man unseren leitenden Politiker sagen, müssten sie endlich aufhören. Das ginge ganz sehr schnell, indem der Westen aufhören würde, eine innerlich zerstrittene Ukraine in die NATO zu zwingen und so zu tun, also ob es ja die „freie“ Entscheidung einer angeblich vereinten Ukraine wäre. Sie können mehr dazu in Drewermanns Buch „Nur durch Frieden bewahren wir uns selber: Die Bergpredigt als Zeitenwende“ finden. Viele Grüße, M. Beier, Admin